Ich kenne den Begriff Mt. Eden schon seit ein paar Jahren, wusste aber bis letztes Jahr nicht, dass es ein Vulkan ist. Sondern ist kannte nur einen Musiker, der guten Dubstep produziert und sich so nannte (Hier ein kleines Beispiel). Natürlich nicht zufällig, sondern er ist Neuseeländer und kommt aus der Nähe des Vulkans.

Der Mount Eden (Māori: Maungawhau, „Berg des Whau-Baumes“) befindet sich noch fast im Satdtzentrum und ist die höchste natürliche Erhebung von Auckland. Er ist ein zum Auckland Volcanic Field gehörender ruhender Vulkan, in dessen 196 Meter hohem Gipfel sich ein 50 Meter tiefer, grasbewachsener Krater befindet. Der Berg besteht aus drei in einer Reihe angeordneten Einzelkratern, die ihm eine ovale Form geben.
Vor der Ankunft der Europäer wurde der Berg seit etwa 800 Jahren von mehreren Māori bewohnt und als Pā (befestigte Siedlung) genutzt. Der Berg war eines der wichtigsten Siedlungszentren der Māori im Raum Auckland. Die Besiedelung endete 1700, als die Waiohua die Tamaki besiegten. Erdwälle und -terrassen und Überreste von Wohnplätzen und Vorratsgruben aus dieser Zeit sind auch heute sichtbar. Die Māori sahen im Krater die Essschüssel des Gottes Mataahou (Te Ipu a Mataahou). 1840 war der Gipfel einer der drei Punkte, die das für Auckland erworbene Land markierten. Auf dem Gipfel befindet sich noch heute ein Trigonometrischer Punkt. (Quelle)

Wir trafen uns mit unserer französichen Freundin (vom Whalewatching) in ihrem Hostel und bestiegen dann gemeinsam gegen Abend den Vulkan. Es ist immer wieder erstaunlich, dass ganz Auckland aus Hügeln, Vulkanen und Bergen besteht.
Ich werde nach diesem halben Jahr auch nie wieder Probleme mit Bergsteigen haben!
Auch hier ist wieder Alles wie ein kleiner Urwald und der ganze Berg ist von Wiesen, Wald, Farnen und Palmen umgeben.
Nach 20 Minuten (Das Hostel ist am Fuß des Mt. Eden) hatten wir auch schon den ersten Aussichtspunkt erreicht und waren völlig geflasht. Noch nie habe ich in einen so großen (grünen) Vulkankrater gesehen. Man kann den ganzen Krater umlaufen und hat somit die ganze Stadt von jeder Seite im Blick. Das ist extrem beeindruckend.

Leider war bei unserer Ankunft der ganze Mt. Eden von lauten chinesischen Reisegruppen bevölkert. Zum Glück gibt es überall abseits der Laufwege schöne ruhige Wiesen, in denen man sich verstecken und entspannen kann.
Gegen späteren Abend lichtete sich die Menge der Menschen und wir konnten uns einen perfekten Platz auf der Wiese sichern, um den Sonnenuntergang über der Stadt zu beobachten. Es war einmalig….. (und es folgt auch bald ein Video)
Mir ist schon mehrmals aufgefallen wie beindruckend in Auckland und ganz Neuseeland die Sonnenuntergänge sind und mich wundert es nicht mehr, dass man hier Herr der Ringe gedreht hat. Jeder Sonnenuntergang erinnert mich an Sauron 😀

Nachdem es etwas frischer geworden war sind wir wieder zum Hostel zurück gegangen und haben zusammen mit den anderen Bewohnern ein großes leckeres BBQ veranstaltet. Das war ein wirklich toller Abend!

Ach und habe ich schon erwähnt, dass Chris und Ich einen neuen Travelbuddy haben?
KUNEKUNE (Maori=Schwein) das Travelpiggy. Die coole Sau, oder eher Schwein, hat sogar seinen eigenen Instagram Account!
Hier könnt ihr ihn sehen: