Irgendwie wahnsinnig wie doch die Zeit rennt.
Wir hatten so viel um die Ohren, dass es mir vorkommt als seien es Ewigkeiten.

Seit unserer Ankunft haben wir schon echt viel von Auckland gesehen, hatten unsere ersten Tage in der Uni, haben eine neue Wohnung, … aber alles der Reihe nach.

Zu Beginn unseres Aufenthalts haben wir nun zwei Wochen per Airbnb bei einer Familie in Blockhouse Bay gewohnt.

Es war ein wirklich schönes kleines und vor allem ruhig gelegenes Häuschen, direkt neben einem kleinen paradiesischen Biotop.

Paradies –
wir haben erst nach zwei Tagen realisiert, dass das keine Palmen sind, sondern Farne.

Jeden Tag haben wir dort uns unbekannte Vögel und Pflanzen gesehen, das war echt merkwürdig die ersten Tage.
Unsere Gastfamilie bestand aus der hochschwangeren Holly, ihrem Mann Adam, zwei Söhnen und einer verrückten Katze.
Alles sehr ruhige Leute, sodass wir zu Beginn die Sorge hatten, irgendwas haben wir falsch gemacht oder so. Aber das legte sich ein wenig von Tag zu Tag.

Erkenntnis: Kiwis ticken einfach anders, sie sind alle offen und auch ehrlich. Jedoch sind die meisten etwas… ich weiß nicht ob „In-sich-gekehrt“ die richtige Beschreibung ist, sie lassen sich jedenfalls nicht allzu schnell in die Karten blicken.

Auf jeden Fall, hatten wir dort unser kleines Zimmer, unseren Rückzugsort. Das war auch echt nötig, nachdem die Tage zunächst stressiger waren als erhofft.

Blockhouse Bay ist eigentlich gar nicht so weit vom Zentrum entfernt, leider braucht man mit dem Bus dennoch fast eine Stunde, mit der Bahn ist man etwas schneller und Auto, naja… so viel Stau möchte man sich glaube ich nicht jeden Tag antun.
Es gibt eine kleine Einkaufsstraße, wir mussten die ersten Tage jedoch erstmal ganz schön ackern um da hinzukommen, denn es ist verdammt hügelig hier. Man läuft statt zwei Kilometern eher fünf (mit Berg hoch und runter).
In der Einkaufsstraße gab es ein kleines japanisches Restaurant mit sehr leckerem und günstigen Sushi, einen verdammt krassen Eisladen, Supermärkte, usw. usf..
Und auch ein Restaurant wo wir fast unseren Valentinstag verbracht hätten, wir hatten aber an dem Tag so viel zu tun, dass wir es nicht hingeschafft haben – zum Glück wie sich später rausstellte. Denn es war ein super überteuerter Laden, mit der verplantesten Bedienung die ich je gesehen habe und… ach da ist einfach der Wurm drin – hier meine Bewertung.

Und noch ein bisschen weiter gibt es den Blockhouse Bay Beach, bei Ebbe eine ziemlich matschige Angelegenheit aber landschaftlich sehr schön.


Die Video-Qualität ist leider nicht so gut, ich muss da nochmal an den Einstellungen der Kamera arbeiten. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß, als auf einmal die ganzen Schnecken und Krebse um uns rumgewandert sind.

Hier wohnten wir also nun zwei Wochen, in der Zwischenzeit waren wir noch auf Wohnungssuche, das beschreibe ich aber noch einmal näher in einem separaten Beitrag. Letztendlich wohnen wir aber jetzt mitten in der City. Vorbei mit Ruhe und Idylle, dafür mehr vom Großstadt-Leben. 🙂

Nun leben wir uns erstmal ein.

Viele Grüße
Chris und Maria